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15.02.2012 - 00:00:00
MICHAEL FITZ
Wissenswertes über seine neue Doppel-CD "Wenn I schaug..."!
…heißt die neue Doppel-CD von MICHAEL FITZ, die zwischen Herbst 2010 und Spätherbst 2011 entstanden ist. Mit satten 21 Stücken und einer Spielzeit von fast 90 Minuten ist es, "ein richtig dickes Ding" geworden, "weil so viele Ideen da waren, die raus wollten", sagt Fitz. Es ist sein erstes Studioalbum seit über drei Jahren und das insgesamt vierte in bayerischer Sprache nach "Solo-Live" und seinen 8 hochdeutschen Alben bis 2001. Bei "Wenn I schaug…" präsentiert sich Michael Fitz als versierter und einfallsreicher Gitarrist, der sich facettenreich verschiedenster Techniken und Spielarten bedient. Die Songs sind getragen von leisen, akustischen Tönen, doch immer wieder wird es auch mal laut oder es gesellt sich ein kantiger, rauer und irritierender Tonfall dazu. Mal schnaufende Akkordeon-töne, gelegentliche elektronische Soundwolken, subtile Pianotupfer, erdig treibende Percussion. Ein expressionistisch anmutendes Streichquartett auf "Zeit" oder sich überlagernde Flöten als ungewohntes Highlight im Zwischenteil von "Du siegst mi ned".
Die Texte auf "Wenn I schaug…" zeigen unterschiedlichste emotionale Facetten von entwaffnender Ehrlichkeit, Treffsicher-heit und nicht gekannter Intensität. Von kompromissloser Offenheit in "Dei Bluad" und "de Hund" über skurrilen, hinter-gründigen Humor und Ironie in "120 Kilo blau" und "Da Deifi" bis hin zu unverhohlenem Sarkasmus in "Bscheissn". Ganz hilflos, verwirrt und schier verloren ist er in "Weiß nich mehr" oder "Wenn I foi". Eine tiefe Lust auf Annäherung, Sehn-sucht nach Nähe oder gar Versöhnung findet ihren Ausdruck in "Wuist du mi no", "Wuid Zeltln" oder "Heut auf‘d Nacht".
Dieses Doppelalbum ist eine anspruchsvolle, und manchmal anstrengende Berg- und Talfahrt durch die Höhen und Niederungen menschlicher Gefühle. Ein Kaleidoskop von Gemütszuständen und Befindlichkeiten, in dem sich Mann und Frau wiederfinden wird. Gerade durch die sparsame, minimalistische musikalische Grundstimmung, bekommen die Songs Raum und Weite, auch für die markante Stimme von Fitz, mit all ihrem Krächzen, Grummeln und Raunen. Tür und Tor in sämtliche Richtungen wird hier geöffnet, um sich letztlich immer im Herzen des Zuhörers zu verbeißen und zu verankern. "Ich will so nahe wie möglich rankommen an die Menschen, sie manches Mal gar mit einem heftigen Maß an Intimität herausfordern." Um diesem Anspruch gerecht zu werden, zögert Michael Fitz nicht, sich selbst emotional "nackert" zu machen, wie er es selbst ausdrückt. Seelenstriptease sagen andere, dabei ist das lediglich die konsequent verfolgte Absicht, sich ganz und authentisch zu zeigen.
Mit Hans Steingen hat Michael Fitz für die Umsetzung und Verwirklichung seines Albums den perfekten Partner gefunden. Der Freund, Produzent, Arrangeur, Dirigent und Pianist zeichnet verantwortlich für die vielen zart gewebten Klangteppiche. Für die so minimalistisch wie wirkungsvollen und dennoch oft subtilen und dezenten, da wo erforderlich aber auch lauten und zupackenden Arrangements, die diesen Songs nochmal eine ganz andere Qualität einhauchen. Mit feinem Gespür für das Essentielle und großem musikalischem Sachverstand hat er nur scheinbar Unwesentliches vorsichtig hinzu addiert und überflüssiges schlicht weg gelassen. Darin liegt auch die Schönheit dieses Album. Nichts ist überflüssig, Alles hat seinen Platz.
Eine ganze Riege von exzellenten, vornehmlich klassischen Orchestermusikern aus NRW trug mit großer Begeisterung und Leidenschaft dazu bei, kurioserweise ein bayrisches Mundartalbum mitten in Düsseldorf zu produzieren. Eine aufwändige Buchhülle mit verschwenderisch gestaltetem 48-Seiten-Booklet rundet das Album in optischer Hinsicht mehr als stimmig ab. Ölbilder von Fitz‘ Frau Karin und I-Phone-Wolken-Fotos von Michael Fitz verschmelzen zu collageartigen Kompositionen, die zum Schauen und Sehen animieren und immer wieder neue Ebenen preis geben. Wenn man denn schaut.
Wer glaubt, Michael Fitz würde bei so viel Arbeit in Sachen Musik auf seinen künstlerischen "Zweitberuf" verzichten, hat sich gründlich getäuscht. Auch 2011 stand der Ex-Tatort-Kommissar und zweifache Fernsehpreisträger fleißig vor der Kamera und wird uns 2012 gleich zweimal im Kino, als Wissenschaftler "Quentin Kirin" in der Enid Blyton-Buchverfilmung "Fünf Freunde" und als "Herzog Max in Bayern im opulenten Historien – und Kostümfilm "Ludwig II" begegnen. Natürlich wird er auch in diversen Fernsehproduktionen zu sehen sein, unter anderem mit Jutta Speidel und Heiner Lauterbach in "Die Doppelgängerin".
Michael Fitz präsentiert sein Album "Wenn I schaug..." 2012 live mit dem gleichnamigen Soloprogramm bei über 60 Auftritten in Bayern und dem Rest der Republik. Seinem Publikum ganz allein, lediglich mit Gitarre zu begegnen, ist dem sympathischen Münchner immer wieder "Herausforderung und Vergnügen gleichermaßen".
TV-Termine
25.01.2012 Volle Kanne (ZDF)
14.03.2012 Zibb (RBB)
15.03.2012 Das! (NDR)
03.02.2012 NDR Talkshow
18.03.2012 "Die Doppelgängerin" mit Jutta Speidel und Heiner Lauterbach
Bundesweite TV-, Presse– und Funkpromotion im März/April 2012
Kino
"5 Freunde" ab 26.01.2012 bundesweit
Ludwig II im Herbst 2012 bundesweit
Live-Termine 2012
21.01.2012 Freising Lindenkeller
23.01.2012 Ingolstadt Neue Welt
27.01.2012 Passau Scharfrichterhaus
28.01.2012 Passau Scharfrichterhaus 15.09.2012 Unterföhring Aula der Grundschule
03.03.2012 Stegen Alte Brauerei 16.09.2012 Leutasch Ganghofer Museum
08.03.2012 Essen Zeche Carl 21.09.2012 Maxhütte Mehrgenerationenhaus
09.03.2012 Lüdinghausen Ricordo 22.09.2012 Landshut Salzstadel
10.03.2012 Hagen Hasper Hammer 03.10.2012 Singen GEMS
11.03.2012 Wolfhagen Kulturzentrum 04.10.2012 Pforzheim Kulturhaus Osterfeld
16.03.2012 München Giesinger Bahnhof 05.10.2012 Stuttgart Theaterhaus
17.03.2012 Hamburg od Umgebung (tba) 06.10.2012 Tuttlingen Angerhalle
22.03.2012 Reutlingen Franz K 07.10.2012 Irsee Altbau
23.03.2012 Ludwigshafen (Lesung) Friedrich-Ludwig.Jahn-Halle 12.10.2012 Höhenkirchen-Siegertsbrunn SR.Schlossanger
24.03.2012 Sonthofen Kulturwerkstatt 19.10.2012 Raubling Romanicum
25.03.2012 Waldkraiburg Haus der Kultur 20.10.2012 Freystadt Spitalstadl
29.03.2012 Bamberg Haassääle 21.10.2012 Schwarzenbach a.Wald Philip-Wolfrum Haus
30.03.2012 Sulzbach-Rosenberg Rathaus oder historische Druckerei 26.10.2012 Lohr a.Main Rathaussaal
31.03.2012 Bayrisch Eisenstein Arberlandhalle 27.10.2012 Trier Tuchfabrik
01.04.2012 Tittmoning Stadtsaal 01.11.2012 Schweinfurt Disharmonie
20.04.2012 Oberhausen(bei Weilheim) Gasthof Strobl 02.11.2012 Würzburg Bockshorn
21.04.2012 Fürstenfeldbruck Fürstenfeld 03.11.2012 Höchstatt (tba)
22.04.2012 Traunstein Nuts 08.11.2012 München Schlachthof
25.04.2012 München Drehleier (tba) 09.11.2012 Eichhofen Brauereigasthof-Saal
26.04.2012 Bad Endorf Marias Kino 10.11.2012 Feldkirchen Rathaus Foyer
27.04.2012 München Drehleier (tba) 16.11.2012 Wiessee winner's lounge
16.05.2012 Burgau Kapuzinerhalle 17.11.2012 Dachau Schranne
17.05.2012 Heusenstamm Bannturm 21.11.2012 Mainz Unterhaus
18.05.2012 Birkenfeld Stadthalle 22.11.2012 Haßfurt KUA Stadt Haßfurt
19.05.2012 Schwedelbach Innenhof / Saal 23.11.2012 Nürnberg Guthmann
Quelle: Silberpfeil
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